Der T-Zip
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Der T-Zip

Die Geschichte des wasserdichten Reißverschlusses

Die Entwicklung und Herstellung begann mit BF Goodrich Metallzahnreißverschlüssen in den 60er Jahren. Diese Reißverschlüsse sahen nicht aus wie die heutigen Metall-Zahn Reißverschlüsse, aber zur damaligen Zeit waren sie wahre Pioniere auf dem Gebiet der gas-und druckdichten Reißverschlüsse. Druckfeste Reißverschlüsse wurden ursprünglich für Produkte wie Schutzkleidung und Raumanzüge entwickelt.
Für eine Reihe von Jahren gab es vier große Unternehmen, die wasserdichte Reißverschlüsse herstellten: Talon® (USA), YKK® (Japan), Dynat® (Deutschland) und BDM (UK). In den 90er Jahren erwarb YKK® die drei wettbewerbsfähigen Unternehmen und so gut wie alle Trockenanzug-Reißverschlüsse wurden von diesem Zeitpunkt an von YKK® gefertigt. In den letzten zehn Jahren drängen immer mehr No-Name-Hersteller aus Fernost auf den Markt.Der Hafen des T-Zip

Wasserdichte Kunststoff-Reißverschlüsse gibt es schon seit mindestens dem Jahr 2000. Angewendet im Tauchbereich wurden sie zunächst in Halbtrockentauchanzügen. Diese werden von den Anzugherstellern gerne verwendet, da sie preisgünstiger als Metallzahn-Reißverschlüsse sind. Jedoch kommt es hier, entgegen der Meinung der Hersteller, im rauen Tauchbetrieb häufig zu Ausfällen

Mit der Entwicklung des neuen T-Zip, den es in verschiedenen Ausführungen und Modellen gibt, werden seit 2012 Kunststoffreißverschlüsse in Trockentauchanzüge eingebaut. Aber auch hier können wir aus eigener Erfahrung berichten: Der Kunstoff-Reißverschluss ist zwar hochflexibel, leicht und bequem zu bedienen, jedoch lässt die Zuverlässigkeit und Haltbarkeit zu wünschen übrig. Wir hatten schon Anzüge mit undichtem T-Zip im Prüfbecken, die gerade einmal 15 Tauchgänge hinter sich hatten. Im Mittel halten diese Reißverschlüsse 100 Tauchgänge und werden dann aus verschiedenen Gründen undicht. Ein Grund ist der empfindliche "Hafen" (Schieberanschlag unten) der schon durch ein einziges Sandkörnchen undicht wird. Dieser Hafen reisst (bei diagonalem Fronteinbau des Reißverschlusses)extrem schnell ein. Starke Scherkräfte, die beim Tragen von Doppelgeräten auftreten, haben schon so manchen Kunststoffzahn im kalten Wasser unbemerkt platzen lassen. Auch scheinbar grundlos heraus geplatzte Schieber gehören häufig zu den Gründen, weshalb Kunden ihren Anzug zu uns schicken mussten.

Wir verbauen aus diesem Grund ausschliesslich Marken-Reißverschlüsse von DYNAT. Sollte ein Kunde einen wasserdichten Kunststoffreißverschluss wünschen, lehnen wir jegliche Verantwortung oder Haftung ausdrücklich ab.

 

Ein kleines Video über einen T-Zip in unserem Prüfbecken kannst Du Dir hier anschauen!